Tosca & Smila




Liebe Frau Kern
Jeden Dezember warten wir gespannt auf Ihren Brief mit den Katzengeschichten. Nun ist es an der Zeit, dass wir Ihnen auch einmal schreiben, wie es unseren zwei Büsi so geht, vor allem weil sie auch langsam zu den älteren Semester gehören und Ihr diesjähriger Brief uns so aus dem Herzen gesprochen hat.
Ich beginne ganz am Anfang:

Teil I - Tierheim Katzenhof
Wahrscheinlich können Sie sich nicht mehr an die zwei kleinen jungen Racker erinnern, die Ihnen, wie Sie uns damals erzählten, Ihre Kollegin im Herbst 1999 aus Italien mitgebracht hatte. Wir waren auf der Suche nach zwei Büsi, die nicht unbedingt nach Draussen wollten, die auch eher etwas schwierig im Handling sein durften und nicht "Schmuse-Fest" sein mussten. Sie zeigten uns Tosca, eine wunderschöne Schildpatt mit grossen grünen Augen, ca. 2 Jahre alt, und meinten, Sie hätten noch eine kleine Schwarze, ganz süss, eher scheu, weshalb Sie sie uns nicht zeigen konnten. Beide hätten in ihrem kurzen Leben als italienische Strassenkatzen schon einiges durchmachen müssen und benötigten Geduld und Einfühlungsvermögen. Das war genau in unserem Sinne, haben wir doch keine Kinder und führen ein eher ruhiges Leben. Zudem hatten wir schon Katzenerfahrung. Und da wir noch zwei Ponys haben (der eine war auch ein sehr Traumatisierter) fuhren wir selten weg in den Ferien. Wir schlossen Tosca sofort in unsere Herzen und verabredeten mit Ihnen, in einer Woche Tosca und Smila (Sie hiess ursprünglich Carmen. Wir fanden diesen Namen jedoch unpassend und nannten sie fortan Smila) abzuholen. Wie sich jedoch heraus stellte, konnten Sie Smila nicht einfangen. Ihre Hände sahen zum Fürchten aus und ich konnte Sie verstehen, wenn Sie meinten, Smila für heute nicht mehr unter derartigen Stress setzen zu wollen. Also fuhr ich mit Tosca alleine zurück. Ich rief fast täglich an, ob es nun mit Smila auch klappe? Sie meinten, ich solle eine andere Katze auslesen oder Sie könnten mir eine ausleihen, damit Tosca solange nicht alleine wäre. Dies spornte uns jedoch erst recht an. Wir wollten unbedingt diese Smila. Und so schafften Sie es dann doch (als ich einfach vor Ihrer Türe stand), Smila einzufangen. Sie flüchtete hinunter in den Waschraum und in die Waschmaschine. Mutig (oder verzweifelt) wie Sie waren, griffen Sie einfach ins Dunkle und "fischten" Smila raus.
Tja, und das ist nun bald 14 Jahre her. Sie ist eine sehr scheue Katze geblieben. Sie ist zwar süchtig nach Streicheleinheiten, und wie, aber sie nähert sich doch am liebsten, wenn wir irgendwo sitzen. Nach wie vor hat sie grosse Angst vor Füssen. Nie sind wir in sie rein gelaufen, aber sie muss als kleines Büsi etwas ganz Extremes erlebt haben. Sie rennt auch jetzt noch manchmal vor uns weg - kopflos rennt sie dann in etwas rein, sogar in unsere Beine! Wenn wir sie dann ansprechen oder ihren Namen hinterher rufen, dann macht es wie "klick" in ihrem kleinen Kopf und sie bremst ab und kommt auf uns zu....merkwürdig, aber so ist halt unsere Smila. Man gewöhnt sich an alles. Auch ist zu sagen, dass Smila wohl die liebste, anschmiegsamste, anständigste, pflegeleichteste und schwatzhafteste Katze ist, die wir kennen. Sie beherrscht mindestens drei Sprachen (büsisch, portugiesisch und deutsch). Man hat bei ihr oft das Gefühl, dass sie einem perfekt versteht. Auch wenn wir Menschen miteinander sprechen und über sie sprechen, kommt sie daher gelaufen und äussert sich dazu, meist in der selben Tonlage wie wir es tun. Sie ist genial!

Teil II - Toscas Stress

Wir wohnten damals an einer stark befahrenen Strasse. Die Katzen liessen wir nicht raus, Sie konnten jedoch auf den Balkon und es gab etliche Schlupfwinkel auf den zwei Stockwerken in der Wohnung. Es dauerte bei Tosca Monate und bei Smila über ein Jahr bis wir sie anfassen konnten. Wobei sich das Anfassen auf Streicheln beschränkte. Aufheben oder untersuchen war bei beiden undenkbar. Den Tierarzt besuchten wir noch auf der Nachhausefahrt von Ihnen. Beide waren gesund (Smila hatte von Beginn an ein tränendes Auge, was sie aber nicht beeinträchtigt und soweit in Ordnung befunden wurde), und somit konnte ein weiterer Tierarztbesuch auf unbestimmte Zeit hinausgezögert werden. Wir setzten die zwei möglichst nicht unter Druck. Nach unendlich langer Zeit fand Tosca dann doch heraus, dass Fernsehschauen noch gemütlicher wird, mit zeitgleichem Kraulen und auf warmen Menschenoberschenkel liegend. Und so fand auch Smila ganz allmählich den Anschluss an uns Menschen. Heute lässt sich Tosca auch mal aufheben. Aber nur ungern. Dem Alter entsprechend wehrt sie sich jedoch nicht mehr wenn wir zum Tierarzt müssen, ausser dass sie herzerweichend Schreit. Bei Smila ist es immer noch ein unsagbarer Stress. Sie kotet und uriniert und ist total durch den Wind. Aber man erwischt sie schnell am Kragen und sie kämpft nicht. So ist das eine relativ schnelle Sache.

Mit Tosca mussten wir nach rund zwei Jahren zum Tierarzt weil sie sich in den Ohren kratzte und wir selber es ihr nicht ohne Gefahr für alle Beteiligten reinigen konnten. So fuhren wir nach einem grossen Kampf und zwei Terminverschiebungen doch noch zum Tierarzt. Mein Mann warnte den Tierarzt und die Arztgehilfin noch vor dem über alle Grenzen hinweg bekannten kampfstarken Raubtier Tosca. Er wurde nur belächelt und die Helferin meinte zuckersüss, was für ein niedliches Büsi mit so herzerweichenden grossen Augen wir doch da hätten. Gesagt getan: Tosca machte ihre berühmt-berüchtigte blitzschnelle "Krokodil- Rolle" (wie wenn das Krokodil seine Beute festhält und sich dreht und dreht und dreht und mit in die Tiefe des Flusses reisst), nur dass es der Unterarm der Arzthelferin war. Die Helferin liess natürlich los. Fenster und Türen waren zum Glück geschlossen. Der Tierarzt war entsetzt und schob meinen Mann aus der Praxis. Er solle am Abend wieder kommen. Sie nähmen sich der Katze und ihren Ohrmilben an.
Noch am Abend, als die Narkose nach liess, merkten wir, dass etwas mit Tosca nicht in Ordnung war. Sie lief noch etwas torklig rum und hielt den Kopf leicht schief. Wir schoben das erst einmal auf die Narkose. Vielleicht war die ja etwas heftig nachdem sich Tosca so gewehrt hatte. Als sich am Morgen jedoch nichts geändert hatte, untersuchten wir sie genauer. Sie stand immer noch unter Schock - verständlicherweise. Die Ohren waren sauber und sie konnte auch springen und rennen. Im Verlauf des Tages fiel uns auf, dass sie nicht in die Küche kam, wenn wir die Büsi-Futterschublade öffneten. Unsere Hörtests ergaben, dass sie nur noch wenig hörte! Der TA hatte wahrscheinlich die Trommelfelle zertrümmert! Der Gang war wegen dem Gleichgewichtssinn nicht ganz gerade. Das ergab sich jedoch mit der Zeit. Der Kopf ist bis heute leicht schief. Pfeiffen und klaschen funktionierten jedoch noch und so begannen wir mit Körpersprache mit ihr zu kommunizieren. Mit Pfeiffen konnten wir noch immer Versteckspiel mit ihr machen und ein zeitgleiches Winken erkennt sie als "komm mal her...hier gibts was gratis".

Doch damit nicht genug. Nach rund einem Monat bemerkten wir einen leichten Schleier auf dem einen Auge. Wir dachten, sie sei etwas verschnupft. Nach einer Woche gingen wir doch zum Arzt (natürlich zu einem anderen!). Dort hielt sie auch hin. Dieser untersuchte das Auge auf Kratzer hin. Die fluoriszierende Salbe blieb an etlichen Stellen haften, die Oberfläche glich einer Kraterlandschaft! Wir erhielten Tröpfli die wir 5x täglich ins Auge tröpfeln sollten. Sie können sich bestimmt das Fiasko vorstellen. Aber es musste sein und es gelang uns auch. Es wurde jedoch nicht besser, das zweite Auge begann auch sich zu trüben. Der TA meinte, wir sollen noch eine Salbe hinzu nehmen. Nach vier Tagen ohne Besserung meinte der TA, er könne uns nicht mehr helfen, wir müssten damit leben, dass Tosca erblinde.
So machte ich einen Termin bei einem TA den ich von den Pferden her kannte (mit den Pferden habe ich je nach Gebrechen drei verschiedene Tierärzte). Dieser nahm sich sehr viel Zeit. Tosca hielt mustergültig hin. Er konnte ohne Sedierung Fluor-Kartonstäbchen durchs Auge ziehen! Man stelle sich das vor! (So zeigte uns Tosca, dass sie wollte, dass wir ihr helfen. Sie ist eine ganz tapfere Katze geworden!) Zwei verschiedene Salben und einmal Tröpfli pro Tag war die Behandlung. Er meinte, so etwas habe er noch nie gesehen. Die Tränenflüssigkeit und das Blut wies keine Keime oder sonst etwas aus. Es könnte aus einem unglaublich grossen Stress entstanden sein. Wir rechneten zurück und für uns kam nur der Horror-Besuch beim Ohrenausspühlen in Frage.

Nach einer erneuten Woche und sehr trüben Augen meinte leider auch dieser Tierarzt, er könne nichts weiter tun. Wir sollen noch ins Zürcher Tierspital. Da ich vor 15 Jahren mit meinem ersten struppigen, verwahrlosten Pony im Tierspital sehr schlecht behandel wurde (was? für den mussten Sie noch etwas bezahlen? wollen sie ihn nicht gleich einschläfern lassen? schaut alle mal her: so sollte ein Pferd nie aussehen!), war ich wenig begeistert, doch was blieb uns übrig? Unterdessen wollte Tosca auch die eine Salbe nicht mehr annehmen, was uns zeigte, dass die vielleicht brannte oder unnötig war. Also fuhren wir ins Tierspital, insgesamt viermal. Tosca war dort schnell der Liebling. Wenn wir Termin hatten, waren etliche Ärzte und Helferinnen anwesend, die diese spezielle Krankheit, aber auch dieses so herzige Schildpatt-Büsi mit den grossen Augen sehen wollten. Nach jedem Besuch verschwand der Schleier etwas bis die grünen Augen wieder voll zu sehen waren. Was es für eine Krankheit war, und wie oder warum alles gut gekommen ist, wissen wir nicht. Aber es hat uns der Tosca und umgekehrt sehr viel näher gebracht.

Teil III - zufriedenes Leben

In diesem Teil gibt es nicht viel zu sagen. Wir wohnen seit vier Jahren auf dem Lande. Im Erdgeschoss wohnen nebst einigen Mäusen, einem Marder und unzähligen Vögel, unsere zwei Islandponys (9 und mittlerweile 24-jährig) mit drei weiteren Pensionären in einer lustigen Gruppe zusammen. Im Obergeschoss wohnen Smila und Tosca und wir zwei Menschen. Unsere Büsi waren beim Umzug mittlerweile rund 10 und 11 Jahre alt.
Wir bastelten eine Katzenleiter. Eine Freundin von mir, welche selber 13 portugiesische Strassenkatzen beherbergt, empfahl uns eine gute Tierarztpraxis welche von zwei Ärztinnen geführt wird. Wir liessen unsere Zwei neu grundimmunisieren und freuten uns auf den ersten Spaziergang in der grossen Freiheit. Doch es kam anders: sie wollten nicht nach unten.
Wir versuchten alles: standen mit Futter im Garten, ruften, kletterten von unten mit der Leiter hoch, ich unten und mein Mann oben auf dem grossen Vordach des darunterliegenden Stalles mit der Tosca auf dem Arm...hihihi. Das muss zum Schreien ausgesehen haben. Hier auf dem Land spricht sich alles schnell rum. Die Bauern ringsum haben sich bestimmt am Kopf gekratzt - so ein Theater wegen Katzen...hihihi.
Nach einem Jahr gaben wir auf und nahmen die Katzen-Leiter wieder weg. Eigentlich sind wir nicht unfroh darüber. Tosca halbtaub (auch bei uns fahren Autos und Traktoren vorbei) und Smila, noch immer und bis in alle Ewigkeit ein kleiner Psycho mit unkontrolliertem Fluchtinstinkt; beide würden unter das erste Auto rennen.
Sie geniessen die helle Wohnung mit Sonneneinstrahlung rund um die Uhr. Tosca liegt im Sommer stundenlang auf dem Vordach. Sie hat den Vorteil des Katzentörli schnell begriffen. Smila geht nur über die grosse Balkontüre hinaus, sie hat grosse Platzangst. Zudem ist es ihr im Sommer zu heiss, im Winter zu kalt und in der Übergangszeit ist sonst irgend etwas nicht genau so wie sie es möchte. Wenn wir jedoch draussen sind, gibt ihr das Sicherheit und sie setzt sich für ein paar Minuten neben uns.

Teil IV - altersbedingte Gebrechen

Bei Smila ist blos zu sagen, dass sie an einem Bein etwas Arthrose hat. Sie kann nicht mehr so schnell vor ihren Geistern flüchten, die sie halt noch immer hin und wieder sieht. Aber ansonsten ist sie fit. Etwas zugenommen hat sie, wir finden aber, das steht ihr gut. Wir achten aber darauf, dass sie das allabendliche Ritual vor dem Schlafen gehen einhält und in den oberen Stock kommst und sich kraulen lässt.

Bei Tosca hingegen ist mehr los.
Vor zwei Jahren im Herbst stellten wir fest, dass Tosca an den ersten kälteren Abenden länger draussen bleibt als gewohnt. Wir machten uns jedoch keine Sorgen, sie konnte ja rein und raus wie sie wollte. Was uns eher zu denken gab, war, dass sie an den gemütlichen Fernsehabenden nicht mehr bei uns sass. Sie mied Körperkontakt. Dann kam eine Phase wo sie wie von einer Wespe gestochen durchs ganze Haus rannte, mit einem irren Ausdruck in den Augen. Wir gingen zur Tierärztin. Diese stellte nichts fest. Die Blutwerte schienen in Ordnung, alles im "grünen Bereich".
Doch das eben beschriebene Verhalten verstärkte sich und nach einem Monat rufte ich nochmals beim TA an. Ich beharrte darauf, dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Die zweite Tierärztin überprüfte nochmals den Befund der Blutwerte und erläuterte mir mit Schrecken, dass die Werte extrem schlecht seien. Sie habe eine massive Schilddrüsenüberfunktion. Ich holte sogleich die Tabletten in der Praxis ab und liess mir alles erklären. Sie meinte, eine Katze mit solch hoher Überfunktion habe Herzrasen und sehr heiss. Dies erklärte die Panik, die sie durchs Haus rasen lies und die Abkühlung, die sie draussen suchte. Auch meinte sie, wir müssten jeden Monat kommen um die Werte neu zu überprüfen, damit die Menge der Tablette angepasst werden könne, dass die Tabletten Nebenwirkungen hätten und so eine Katze noch ca. 1 Jahr zu leben hätte.
Wir gingen nach einem Monat nochmals zur TA weil wir das Gefühl hatten, Tosca sei nun zu lethargisch. Die Werte wiesen dann eine Unterfunktion aus. So liessen wir auf eigenes Gefühl hin jede dritte Tablette ausfallen. Nach einem halben Jahr jede vierte und mittlerweile kriegt Tosca halt ihre zwei Tabletten pro Tag. Sie hat abgenommen, hat auch nicht mehr so Hunger wie früher. Aber sonst ist sie recht munter und es sind an Neujahr nun zwei Jahre her. Ist also trotz allem ein kleiner Erfolg.

Vor gut einem halben Jahr jedoch war Tosca von einem Tag auf den anderen stocktaub. Sie hört kein Pfeifen oder in die Hände klatschen mehr. Zum Glück funktioniert unsere Gebärdensprache so gut miteinander. Es muss für sie am Anfang sehr schlimm gewesen sein. Bis jetzt war sie der Boss. Sie teilte Smila hin und wieder kräftig eins aus. Sie wusste immer was wo läuft und war immer die erste beim Fressen.
Nun lernte sie, sich an der Smila zu orientieren, wenn diese aufgeregt weg lief. Auch miaut sie, laut, sehr laut wenn sie erschrickt, oder auch um sich selber anzukünden wenn sie um die Ecke auf uns zu kommt (sie weiss ja nicht, dass wir noch gut hören). Auch könnte ein Grund sein, dass sie so schreit, um zu spüren, wie der Schall von den Wänden zurück kommt, um sich so zu orientieren. Können Katzen das spüren? Würde ihnen das helfen? Schmerzen hat sie keine, deshalb miaut sie nicht.
Hin und wieder haben wir jedoch das Gefühl, sie sei etwas vergesslich. Das äussert sich darin, dass sie mitten im Ablaufen ihres "Reviers" stehen bleibt und innehält, etwas in sich gekehrt dreinschaut, umdreht und in die entgegengesetzte Richtung läuft. Ja, sie scheint manchmal etwas orientierungslos. Hin und wieder schreit sie in der Nacht. Dann steht jemand von uns auf, begleitet sie in ihr Körbchen oder in die gerade aktuelle Kartonschachtel, krault sie ein bisschen und dann schläft sie wieder ein. Gibt es auch sowas wie Alzheimer bei Katzen?

Smila sorgt sich oftmals um Tosca, wenn diese draussen ist und es sehr kalt ist. Dann steht sie vor der halboffenen Balkontüre, schwatzt aufgeregt auf Tosca ein, was natürlich nichts nützt, und beruhigt sich erst wieder, wenn wir Tosca rein winken (dann gibts ein Guddy). Weil Tosca unserer Ansicht nach hin und wieder etwas verwirrt scheint, haben wir das Katzentörli nun im Winter geschlossen. Wir haben Bedenken, dass sie vergisst, wie man wieder rein kommt und lassen sie nun nur noch kontrolliert raus und rein.
Und wir versuchen möglichst alle Rituale aufrecht zu erhalten. Allabendliches gemütliches Fernsehen (wir essen nun auch vor dem Fernseher, links und rechts eine Katze), kraulen inklusive, Haare bürsten, Schwatzen resp. Diskutieren mit Smila.

Sie haben ja so recht: ältere Katzen sind eine Bereicherung, trotz allem! Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, hoffen, dass Sie "Ihren Job" noch lange ausüben können und grüssen Sie ganz herzlich.

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