Nüssli & Noisette
Im April 03 haben wir Nüssli (ehemals Cem) und Noisette (Lavinia) zu uns genommen.



Wir hatten uns darauf eingestellt, dass die Katzen sehr scheu sein würden. Im Katzenhof konnten wir sie ja auch nicht anfassen. Nüssli hat sich dann aber sehr schnell eingelebt und verfolgt uns seither auf Schritt und Tritt. Mit Noisette hatten wir ein bisschen mehr Mühe. Sie ist eher zurückhaltend und skeptisch. Mittlerweile können wir sie aber problemlos streicheln und seit einigen Wochen dreht sie sich beim spielen soger auf den Rücken. Sie vertraut uns immer mehr. Aufheben lässt sie sich aber nicht und wir denken, dass sie dies auch in Zukunft nicht gerne zulassen wird.

An das tränende Auge und die verstopfte Nase von Noisette haben wir uns gewöhnt. Eigentlich vermissen wir das Geräusch, wenn sie mal ruhig atmet... Vor ein paar Wochen mussten wir zum ersten Mal mit ihr zum Tierarzt. Wir hatten das Gefühl, dass sie fast erstickt. Da wir eine gute Adresse von einer Akkupunktur Tierärztin bekommen haben, gehen wir nun regelmässig Nadeln stecken. Wir glauben, dass ihr das Atmen wieder leichter fällt. Zum Glück geht es immer besser, sie in das Körbchen rein zu bringen. Beim ersten Mal war es ein riesen Theater!

Nüssli ist sehr unproblematisch. Einzig, dass er überall reinbeisst ist ein bisschen nervig. Unsere Decken haben Löcher und auch die Bücher sehen nicht besser aus... Er ist ziemlich anhänglich, bleibt aber auf Distanz. Das heisst, er ist immer im gleichen Zimmer wie wir, legt sich aber einen Meter von uns entfernt hin. Ganz selten setzt er sich auf unseren Schoss, wenn wir am Computer arbeiten. So wie jetzt. Ich habe noch nie eine Katze gesehen, die so gerne mit Wasser spielt wie er. Lässt man die Badewanne einlaufen, ist er der erste, der im Wasser steht!

Diese Zwei haben uns einmal mehr bewiesen, dass sich Gegensätze anziehen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, verstehen sich aber sehr gut.

Zum Schluss noch ein grosses Dankeschön an den Katzenhof. Wir freuen uns jeden Tag über unsere kleinen Mitbewohner und würden sie nie mehr hergeben.

Grüsse aus Kloten

Roger und Sabine






Copyright Roger & Sabine, Kloten