Aisha & Alba


Homepage von Aisha & Alba

Seit dem 12. Oktober 2002 wohnen Aisha (schildpatt, geboren im Mai 02)
und Alba (schwarz, geboren im Juni 02) bei uns.
Eigentlich sind sie wirklich äusserst wohlerzogen - sie haben noch nie an den falschen Ort gemacht, betteln nicht wenn wir essen, wetzen ihre Krallen nur ganz selten an den Möbeln, und erst eine der umgeschmissenen Blumenvasen ging kaputt.
Auch erinnern sie sich immer wieder mal von selbst daran, dass sie eigentlich gar nie auf den Tisch dürfen. Sonst haben sie aber ziemlich viel auf den Kopf gestellt:
Drei Stockwerke in 12 Sekunden. Blumensträusse angreifen. Frisch gewaschene Wäsche angreifen. Die Bettdecke jagen. Die Terrasse erkunden. Auf der Computertastatur spazieren. Einander jagen. Offenstehende Kästen erforschen. Schneeflocken anstaunen. Kabel verwirren. In der Hängematte hängen und uns beim Arbeiten zuschauen. Kartonschachteln zerfetzen. Schauen, ob es wirklich nichts Neues zu Fressen gibt. Gurren wie eine Taube, bellen wie ein Chihuahua, quietschen wie das Quietsch-Entchen.
Wassertröpfchen am Duschvorhang jagen. Gimpet-Pasten oder LeParfait schlecken. Fussball-Spieler im Fernseh-Bild jagen...

Aisha ist die Ruhigere (relativ gesehen).
Sie ist der Boss der beiden. Sie jagt alles was im entferntesten einer Schnur gleicht:
Kabel, Gürtel, die schönen langen Gräser in Blumensträussen. Sie liebt Fisch, Entenfett, Alba's Futter im speziellen und irgendwelches Futter im allgemeinen.
Sie war längere Zeit krank, hatte Durchfall - angemerkt hat man ihr kaum was. Sie ist sehr verschmust, mag es, gekämmt zu werden.

Alba ist die kleine Freche.
Sie ist mutiger, erforscht als erste alles Neue.
Sie spielt mit allem das rollt und sich die Treppen runterschmeissen lässt.
Sie liebt rohes Fleisch, Käse und Butter. Richtig frustriert war sie nur, als sie ganz verklebt vom Tierarzt heimkam und von ihrer geliebten Aisha angefaucht wurde.
Sie versteht es, jeden zu animieren, ihren Bauch zu kraulen.


Seit ihrem ersten Tag hier toben und schmusen sie.
Unsere Wohnung ist fest in ihrer Hand. Auch unsere Ferienabwesenheit haben sie bestens überstanden.
Ein grosses Rätsel stellte sich aber inzwischen: Wie können Hersteller von Katzenspielzeug rentieren, wenn eine Katze doch aus einem zerknüllten Post-it, einem Korkzapfen oder einem kleinen Glöcklein ein Spielzeug für den ganzen Tag machen kann?

Copyright Evi Bauer Zürich, 07.02.03